Tarifreform: Preisspirale beim Semesterticket stoppen

Tressel: Rehlinger muss mit an den Verhandlungstisch und regulierend eingreifen

Als Reaktion auf eine mögliche Tarifreform im SaarVV warnen die Saar-Grünen angesichts der laufenden Semesterticket-Verhandlungen zwischen SaarVV und den AStAs vor einer neuen Preisrunde bei der Bahn- und Bus-Zeitkarte für Studierende. Grünen-Landeschef Tressel fordert Verkehrsministerin Rehlinger auf, sich in die Verhandlungen einzubringen und regulierend einzugreifen. Eine neue Preiserhöhung dürfe es nicht geben. Notwendig sei ein langfristiges Preismoratorium sowie eine Attraktivitätssteigerung des Tickets.

„Die Preiserhöhungen beim Semesterticket kamen in den vergangenen Jahren so regelmäßig wie Weihnachten, ungeachtet dessen, dass die Studierenden und der gesamte Hochschulstandort darunter leiden. Während Luxemburg Studierende durch kostenlose Busse und Bahnen unterstützt, werden diese im Saarland von Jahr zu Jahr mehr geschröpft“, sagt Markus Tressel MdB, Landesvorsitzender von Bündnis 90/Die Grünen Saar.

Notwendig sein ein langfristiges Preismoratorium. Tressel: „Wenn Verkehrsministerin Rehlinger ihre angekündigte Tarifreform mit günstigeren Fahrpreisen halbwegs ernst nimmt, muss sie bei den Semesterticket-Verhandlungen mit an den Tisch und einen Schlussstrich unter die regelmäßigen Preiserhöhungen ziehen.“ Vielmehr sei es geboten, nach den vielen Preisrunden das Semesterticket attraktiver zu machen. „Möglich wäre eine Mitnahmeregelung an Wochenenden oder die Ausweitung des Geltungsbereichs nach Kaiserslautern, Zweibrücken oder Metz.“

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