Auf ihrem Landesparteitag in Lebach haben die Saar-Grünen ihr Wahlprogramm für die Landtagswahl 2027 beschlossen. Im Mittelpunkt stehen bezahlbare erneuerbare Energie, eine zukunftsfähige Wirtschaft, gute Bildung und ein Alltag, der für Familien und Menschen mit Verantwortung für andere besser funktioniert.
Mit dem Programm wollen die Grünen notwendige Veränderungen im Saarland vorantreiben und gleichzeitig zeigen, dass wirtschaftliche Stärke und gute Lebensbedingungen zusammengehören.
In seiner Gastrede auf dem Landesparteitag betonte der Bundesvorsitzende Felix Banaszak: „Wir sind wieder da im Saarland, mit voller Kraft und einem starken Team. Das Programm trifft den Nerv der Zeit: Das Saarland verdient eine Wirtschaft, die für die Vielen arbeitet, nicht für die Wenigen. Für die Menschen, die dieses Land jeden Tag am Laufen halten. Es verdient eine sozial gerechte Zukunftsplanung, die den Wandel in Industrie, Energie und Verkehr gemeinsam mit den Menschen im Land gestaltet. Und es verdient echten Klima-, Umwelt- und Naturschutz, der wirtschaftliche Ziele und den Erhalt unserer Lebensgrundlagen nicht länger gegeneinander ausspielt. Ich freue mich darauf, mit den Saar-Grünen in diesen Wahlkampf zu starten. Die Umfragen zeigen schon in die richtige Richtung, und mit diesem Team ist das erst der Anfang.“
Wie sich dieser Anspruch konkret im Programm wiederfindet, zeigt unter anderem das „Zukunftskapital Saarland“. Spitzenkandidatin Anne Lahoda erklärt: „Wir brauchen saubere und bezahlbare Energie für die Menschen und unsere Unternehmen. Aber uns reicht es nicht, die erneuerbaren Energien auszubauen. Wenn die Energie hier erzeugt wird, dann sollen auch die Menschen im Saarland etwas davon haben. Mit unserem Zukunftskapital Saarland investieren wir für jedes Kind 100 Euro in erneuerbare Energien und Zukunftsprojekte im Saarland. Was daraus entsteht, bekommt das Kind mit 18. Wir investieren heute und geben jedem Kind sein Startkapital für morgen.“
Einen weiteren Schwerpunkt setzen die Saar-Grünen auf konkrete Verbesserungen im Alltag. Dazu gehören verlässliche Betreuung, bessere Unterstützung für pflegende Angehörige und eine Mobilität, die zu den tatsächlichen Wegen der Menschen passt.
Auch in der Bildung sollen Zukunftschancen und konkrete Entlastung zusammengehen. Spitzenkandidat Volker Morbe betont: „Wir wollen die Schulbuch- und Medienausleihe vollständig beitragsfrei gestalten und Familien durch kostenloses Mittagessen im Ganztag entlasten. Gute Bildung muss allen Kindern offenstehen. Sie ist die Grundlage für eine starke Wirtschaft, gesellschaftlichen Zusammenhalt und eine lebendige Demokratie!“