GewerkschaftsGrün Saar

Wir stärken die Stimme der Arbeitnehmer:innen

1998 beschloss die Bundesdelegiertenkonferenz von Bündnis 90/Die Grünen in Leipzig den Aufbau einer „deutlich erkennbaren Struktur“ bündnisgrüner und der Partei nahestehender Gewerkschafter*innen. Ziel war es, „grüne Anliegen in die Gewerkschaften hineinzutragen und gewerkschaftliche Anliegen in grüne Entscheidungsprozesse einzubringen“. Im Februar 2001 konstituierte sich daraus das Grüne Forum für Arbeit und Soziales, GewerkschaftsGrün. Mit der Gründung von GewerkschaftsGrün Saar am 27. März 2026 entstand schließlich auch der saarländische Landesverband dieser bundesweiten Struktur.

GewerkschaftsGrün Saar ist die Vereinigung gewerkschaftlich engagierter Grüner im Saarland und versteht sich als Brücke zwischen ökologischer Politik und starker Arbeitnehmervertretung. Als Teil des bundesweiten Grünen Forums für Arbeit und Soziales setzen wir uns für gute Arbeit, faire Löhne, echte Mitbestimmung und eine verlässliche Tarifbindung ein, Themen, die gerade im saarländischen Strukturwandel zentral für eine gerechte Gesellschaft sind. Für uns gehören ökologische Erneuerung und soziale Sicherheit untrennbar zusammen. Die Arbeitsplätze von morgen sollen nicht nur klimafreundlich, sondern auch tarifgebunden, mitbestimmt und zukunftssicher sein.

„Wir Grüne im Saarland kümmern uns um die Anliegen der Arbeitnehmer:innen. Gute Arbeit, faire Löhne und echte Mitbestimmung sind gerade vor dem Hintergrund der Transformation der Wirtschaft zentrale Voraussetzungen für eine gerechte Gesellschaft. Mit GewerkschaftsGrün Saar schaffen wir eine Plattform, um diese Themen sichtbarer zu machen und politisch voranzubringen“

Volker Morbe, Landesvorstand Bündnis 90/DIE GRÜNEN Saar

Aktuelles

Aktuelle Informationen, Stellungnahmen und Termine finden Sie jederzeit auf der Website des Bundesverbands. Dort werden alle wichtigen Entwicklungen gebündelt und regelmäßig aktualisiert.

Themenschwerpunkte

Jetzt gilt es, die Voraussetzungen für international wettbewerbsfähige Energiekosten zu schaffen, um die Transformation von Dillinger und Saarstahl dauerhaft ökonomisch abzusichern. Der Umbau hin zu klimafreundlicher Stahlproduktion kann nur gelingen, wenn Industrieunternehmen auch langfristig Zugang zu bezahlbarer und verlässlicher Energie haben.

Öffentliche Förderung muss an klare soziale Bedingungen geknüpft werden. Unternehmen, die staatliche Unterstützung erhalten, sollten tarifgebunden sein und betriebliche Mitbestimmung gewährleisten. Öffentliche Gelder dürfen nicht dazu beitragen, Lohndumping oder schlechte Arbeitsbedingungen zu finanzieren, sondern müssen gute Arbeit, faire Löhne und demokratische Beteiligung im Betrieb stärken.

Massive Investitionen in den öffentlichen Nahverkehr sind eine zentrale Voraussetzung für soziale Teilhabe, klimafreundliche Mobilität und gleichwertige Lebensverhältnisse im Saarland. Gerade Auszubildende, Studierende und Menschen mit geringem Einkommen sind auf einen bezahlbaren und verlässlichen ÖPNV angewiesen. Deshalb müssen günstige Ticketangebote wie der Saar-Mobil-Pass langfristig gesichert und ausgebaut werden.

Der ökologische Umbau darf nicht zulasten der Beschäftigten gehen. Niemand sollte durch Transformationsprozesse seinen Arbeitsplatz verlieren, ohne eine echte Perspektive auf Weiterbeschäftigung zu erhalten. Dafür braucht es verlässliche Absicherungsinstrumente wie ein Transformationskurzarbeitergeld, das längere Phasen der Beschäftigungssicherung mit verbindlichen Weiterbildungs- und Qualifizierungsangeboten kombiniert.

Krankenhäuser im ländlichen Raum müssen als Teil der öffentlichen Daseinsvorsorge erhalten bleiben, um eine flächendeckende medizinische Versorgung sicherzustellen. In der Pflege braucht es zudem verbindliche, landesweit einheitliche Personalschlüssel, um Überlastung zu reduzieren und die Versorgungsqualität zu sichern.

Leitungsebene

Sprecher:innen

Julia Badt

Markus Best 

Beisitzer:innen

Micah Zimmermann

Elke Best-Kerner

Gerhard Reinig

Kontakt

Email: saarland@gewerkschaftsgruen.de