Saar‑Grüne fordern von der Landesregierung ein Entlastungspaket für Pendler:innen

Angesichts der stark gestiegenen Spritpreise und der bevorstehenden, jahrelangen Bauarbeiten auf der A620 fordern die Saar‑Grünen einen Landeszuschuss zum Deutschlandticket und zusätzliche Pendlerlinien als Entlastung für Pendler:innen im Saarland. Beide Entwicklungen treffen die Menschen im Land gleichzeitig, finanziell wie verkehrlich, und erfordern aus Sicht der Grünen ein rasches Handeln der Landesregierung.

Volker Morbe, Landesvorsitzender der Saar‑Grünen, erklärt: „Wir fordern seit Jahren einen verlässlichen und starken ÖPNV. Doch jetzt ist der Zeitpunkt gekommen, an dem die Landesregierung nicht länger zusehen kann. Mit den anstehenden Bauarbeiten auf der A620 werden Staus und Behinderungen über Jahre hinweg zum Dauerzustand. Deshalb müssen zusätzliche P+R‑Pendlerlinien endlich auf den Weg gebracht werden.“

Die Saar‑Grünen fordern daher konkret:

  • einen landesweiten Zuschuss zum Deutschlandticket,
  • zusätzliche Pendlerbuslinien, die strategisch an gut erreichbare Park‑and‑Ride‑Standorte angebunden sind.

Anne Lahoda, stellvertretende Landesvorsitzende der Saar‑Grünen und Wirtschaftsprüferin, ergänzt: „Aus unserer Sicht wäre es nicht überzeugend, ein solches Entlastungsprogramm vorschnell als finanziell schwierig darzustellen. Steigende Spritpreise führen automatisch zu höheren Mehrwertsteuereinnahmen. Diese zusätzlichen Einnahmen sollten zielgerichtet genutzt werden, um Pendler:innen kurzfristig zu entlasten.“

Gemeinsam betonen Lahoda und Morbe: „Wir können internationale Krisen und auch die Baustelle auf der A620 nicht beeinflussen, aber wir können dafür sorgen, dass Mobilität im Saarland bezahlbar, planbar und zuverlässig bleibt. Dafür braucht es jetzt Entscheidungen der Landesregierung – nicht erst, wenn die Belastungen eskalieren.“