Coca-Cola-Report: Nährwertampel muss dringend kommen!

Schöpfer: „Lebensmittelverpackung muss auf einen Blick zeigen, was drin ist“

Anlässlich des am 4. April vorgestellten Coca-Cola-Reports von Foodwatch haben die saarländischen Grünen erneut eine Ampel-Kennzeichnung von Lebensmitteln gefordert. Grünen-Landeschefin Tina Schöpfer erklärt dazu:

„Wir brauchen endlich eine verbindliche transparente Lebensmittelampel, damit die Verbraucherinnen und Verbraucher versteckte Zuckerbomben erkennen können. Auch der Gehalt von Salz und Fett muss transparent angezeigt werden. Die freiwilligen und oft in die Irre führenden Kennzeichnungsmaßnahmen der Industrie helfen nicht weiter. Es kann doch nicht sein, dass ich als Verbraucherin erst Rechenkunststücke vollbringen muss, bis ich weiß, was in den Lebensmitteln drin ist. Das muss auf einen Blick erkennbar sein!

Umfragen zeigen immer wieder, dass sich viele Verbraucher*innen eine entsprechende Kennzeichnung wünschen. Eine solche Nährwertampel muss sich an festen Größen, also 100 g bzw. 100 ml orientieren, damit sie objektiv und vergleichbar ist. Außerdem braucht es eine nationale Reduktionsstrategie für Zucker, Salz und Fett in Lebensmitteln, die ganz konkrete Zeit- und Reduktionsziele umfasst.

Wir fordern den saarländischen Umwelt- und Verbraucherschutzminister Reinhold Jost auf, dieses Thema auch bei der Verbraucherschutzministerkonferenz, deren Vorsitz des Saarland in diesem Jahr inne hat, auf die Agenda zu setzen.“

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