Grüne für verbindliche Tierhaltungskennzeichnung 

Schöpfer: Verwirrung durch Marketing-Tricks endlich beenden

Anlässlich der Kritik der Verbraucherzentralen an verwirrender Werbung für Fleisch fordern die Saar-Grünen erneut eine verbindliche Tierhaltungskennzeichnung. Die Landesregierung müsse sich in Berlin dafür einsetzen.

Grünen-Landeschefin Tina Schöpfer erklärt dazu: „Verbraucherschützerinnen haben darauf hingewiesen, dass Kundinnen beim Einkauf von Fleisch mit Marketingtricks hinters Licht geführt werden. Begriffe wie artgerecht, tiergerecht oder Tierwohl seien rechtlich nicht geschützt, würden aber willkürlich benutzt. Deshalb brauchen wir endlich eine verbindliche Tierhaltungskennzeichnung, die auf allen Fleischprodukten zu finden ist. Die Eierkennzeichnung hat deutlich gemacht, dass Transparenz zu mehr Tierschutz führen kann: Schon nach kurzer Zeit wurden fast keine Käfigeier mehr nachgefragt. Was bei den Eiern geht, muss auch beim Fleisch möglich sein. Die Ziffern 0 bis 3 sollen Verbraucherinnen darüber informieren, ob sie Milch oder Fleisch von einer Kuh kaufen, die auf der Weide gegrast hat oder von einer, die nie draußen war. Nur so haben die Verbraucherinnen die Möglichkeit, eine bewusste Kaufentscheidung zu treffen.“

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