Die Saar-Grünen begrüßen die Einführung des neuen Saar-Passes als sinnvolle Möglichkeit, die vielfältigen Kultur-, Freizeit- und Tourismusangebote des Landes stärker ins Bewusstsein der eigenen Bevölkerung zu rücken. Zugleich sehen sie darin Anlass, die kulturelle Vernetzung des Saarlandes über die Landesgrenzen hinaus stärker voranzutreiben.
Dazu erklärt der Landesvorsitzende der Saar-Grünen, Volker Morbe: „Der Saar-Pass ist eine gute Idee. Für einen überschaubaren Preis erhalten die Menschen Zugang zu einer großen Bandbreite an Kultur-, Freizeit- und Tourismusangeboten. Wer die Vielfalt des Saarlandes kennt, entwickelt auch eine stärkere Verbundenheit mit der Region.“
Nach Ansicht der Grünen im Saarland sollte die Landesregierung die Einführung des Saar-Passes jedoch zum Anlass nehmen, die kulturelle Zusammenarbeit über die Landesgrenzen hinaus weiter auszubauen.
„Es sollte dringend geprüft werden, ob eine Anbindung des Saar-Passes an den Museums-PASS-Musées möglich ist. Dieser Pass eröffnet den Zugang zu mehr als 350 Museen, Schlössern und Gärten in Deutschland, Frankreich und der Schweiz sowie zu über 1.000 Sonderausstellungen. Für eine europäische Grenzregion wie das Saarland wäre das eine spannende Perspektive, die den Bürger:innen den Zugang zu einer außergewöhnlichen kulturellen Vielfalt ermöglichen würde.“
„Das Saarland liegt im Herzen Europas. Diese Lage sollten wir nicht nur wirtschaftlich, sondern auch kulturell stärker nutzen. Der Saar-Pass zeigt, welches Potenzial in einer gemeinsamen Vermarktung von Kulturangeboten steckt. Jetzt sollte die Landesregierung den nächsten Schritt gehen und grenzüberschreitende Kooperationen gezielt voranbringen“, so Morbe.