Grundschullehrer*innen brauchen kurzfristige Perspektive

Schöpfer: Gleichstellung der Lehrergehälter darf nicht nach 2020 aufgeschoben werden!

Zu den Plänen von Bildungsminister Ulrich Commerçon, die Besoldung für Grundschullehrer*innen perspektivisch zu erhöhen und die derzeit ausgesetzte Absenkung der Eingangsbesoldung erst ab dem Jahr 2020 unbefristet abzuschaffen, erklärt Grünen-Landeschefin Tina Schöpfer:

„Grundschullehrer*innen leisten eine unverzichtbare Bildungsaufgabe. Aus diesem Grund dürfen sie nicht gegenüber ihren Kolleg*innen an weiterführenden Schulen benachteiligt werden. Deshalb braucht es eine schnelle Lösung bei der Besoldung. Auch die Absenkung der Eingangsbesoldung darf nicht erst 2020 unbefristet abgeschafft werden.

In Zeiten eines akuten Mangels an Grundschullehrer*innen muss die Landesregierung handeln, um wettbewerbsfähig zu bleiben. Nur so kann zum einen eine Abwanderung von Grundschullehrer*innen in andere Bundesländer verhindert werden und zum anderen die Attraktivität des Grundschullehrerstudiums im Saarland erhöht werden. Es darf keinen Sparkurs auf Kosten von guter und qualitativer Bildung geben.“

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