Gratis-WiFi: Grüne für Freifunk-Förderprogramm


Schöpfer: Freifunk-Initiativen nicht im Regen stehen lassen – Freien Internetzugang sicherstellen

Als Reaktion auf die von der EU finanzierten Internethotspots in sieben Saar-Kommunen drängen die Saar-Grünen auf ein Landesförderprogramm Freifunk, um den Freifunk-Ausbau im Saarland weiter voranzubringen. Grünen-Landeschefin Tina Schöpfer betont, das Land müsse Freifunk-Initiativen endlich fördern und dürfe diese nicht weiter im Regen stehen lassen. Der freie Zugang zum Internet sei eine der zentralen Teilhabe- und Gerechtigkeitsfragen der Zeit und diene dem Allgemeinwohl.

„Die von der EU finanzierten Internet-Hotspots, aber auch viele Freifunk-Initiativen ermöglichen bereits an verschiedenen Orten des Saarlandes den kostenfreien Zugang zum Internet mittels WLAN. Sie leisten damit einen wichtigen Beitrag dafür, dass alle Menschen die Vorzüge der Digitalisierung nutzen können. Von einem flächendeckenden kostenfreien und zeitlich unbegrenzten Zugang zum Internet sind wir dennoch meilenweit entfernt“, erklärt Tina Schöpfer, Landesvorsitzende von Bündnis 90/Die Grünen Saar.

Die Landesregierung müsse mehr Anstrengungen für einen flächendeckenden Ausbau unternehmen. Freifunk-Initiativen dürften nicht im Regen stehen gelassen werden, wenn es um die Finanzierung gehe. Schöpfer: „Es reicht nicht aus, lediglich auf EU-Initiativen zu setzen, wenn es um die Förderung von Freifunk geht. Das Saarland braucht endlich ein eigenes Freifunk-Förderprogramm, um bürgerschaftliches Engagement entsprechend zu fördern. Nur so kann der notwendige Ausbau zum Wohle der Allgemeinheit entscheidend vorankommen.“

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