25 Jahre Rheinland-Pfalz-Takt: Saarland besser vertakten

Tressel: Kürzere Gesamt-Fahrzeiten wichtig für attraktive Bahnen und Busse

Anlässlich des 25-jährigen Jubiläums des Rheinland-Pfalz-Taktes drängen die Saar-Grünen auf eine bessere Vertaktung im saarländischen öffentlichen Personennahverkehr. Notwendig sei ein umfassender integraler Taktfahrplan für das ganze Saarland. Trotz einiger guter Ansätze, so Grünen-Landeschef Tressel, schöpfe man die Möglichkeiten für deutlich kürzere Gesamtfahrzeiten durch optimale Anschlüsse bei weitem noch nicht aus. Insbesondere gelte dies für die Verzahnung zwischen der Schiene und dem örtlichen Busverkehr.

„Ein integraler Taktfahrplan zeichnet sich vor allem dadurch aus, dass Züge und Busse in regelmäßigen Abständen fahren und es an Knotenpunkten gute Umsteigemöglichkeiten gibt. Die Folge: Es gibt regelmäßige Verbindungen, die verlässliche Mobilität ermöglichen sowie insbesondere deutlich kürzere Gesamtreisezeiten, da lange Wartezeiten entfallen. Im Saarland ist ein solcher Fahrplan nur teilweise bisher verwirklicht“, sagt Markus Tressel MdB, Landesvorsitzender von Bündnis 90/Die Grünen Saar.

Der Grünen-Politiker fordert einen umfassenden Saarland-Takt. Tressel: „Wir brauchen saarlandweit besser aufeinander abgestimmte Anschlüsse im öffentlichen Personennahverkehr. Insbesondere gilt dies für die Verzahnung zwischen Schiene und dem örtlichen Busverkehr. Wo nötig, muss die Infrastruktur dafür auch ertüchtigt werden, beispielsweise durch neue Busschleusen oder Busfahrstreifen. Optimale Verbindungen mit kürzeren Gesamtfahrzeiten sind für einen attraktiven öffentlichen Personenverkehr extrem wichtig.“

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